Historie
Virtuelles Gründerzentrum Schwalm-Eder – Von der Idee zum regionalen Erfolgsmodell
2002–2005
Fünf Kommunen (Schwalmstadt, Schrecksbach, Willingshausen, Frielendorf, Gilserberg) beauftragen ein Konzept für ein Gründerzentrum. Das Berliner Planungsbüro IKOS entwickelt die Idee eines virtuellen Zentrums – ohne eigene Immobilie, stattdessen mit Nutzung vorhandener Leerstände. (Zitat: Wir haben in Köpfe statt in Mauern investiert!) Ziel der Einrichtung einer solchen Anlaufstelle in der Region war es, das regionale Standortmarketing der Kommunen zu verbessern und eine Beratungsstelle als ersten Anlaufpunkt für Gründungswillige zu schaffen. 2005 folgt die Gründung des Virtuellen Gründerzentrums Schwalm (VGZ Schwalm) als Modellprojekt für ganz Hessen. Der Verwaltungssitz befindet sich bis heute in Schwalmstadt.
2007–2012
- Schrecksbach scheidet aus, 2008 Integration ins Zweckverband Schwalm.
- Finanzierung bis 2010 teils durch EU-Mittel (EFRE), teils durch Kommunen.
- Ab 2011 Weiterführung ohne Förderung. Seit 2012 tragen Schwalmstadt (80 %) und Frielendorf (20 %) das VGZ finanziell.
Ab 2020
Das VGZ startet eine fünfjährige Pilotphase zur Ausweitung auf neue Partner in der LEADER-Region Schwalm-Aue und zwei Zweckverbände. Das Beratungsangebot deckt nun zehn Kommunen ab und wird durch zwei zusätzliche ehrenamtliches Teammitglieder gestärkt.
Ab 2022
Drei weitere Kommunen aus dem Zweckverband Schwalm-Eder-Mitte (Homberg/Efze, Knüllwald, Schwarzenborn) kommen hinzu. Damit wächst das Beratungsgebiet auf 13 Kommunen.
Seit 2025
Nach erfolgreicher Pilotphase erfolgt die größte Erweiterung in der Geschichte des VGZ:
- Umbenennung in VGZ Schwalm-Eder
- Beitritt von acht weiteren Kommunen (u. a. Ottrau, Melsungen, Felsberg)
- Das VGZ ist nun in 21 Kommunen aktiv
- Das ehrenamtliche Team wird auf insgesamt fünf Berater erweitert
- Die neue Position der stellvertretenden Geschäftsführung wird ab April 2025 besetzt.
